Samstag, 20. Dezember 2014

★ MAGGIE UND ICH ALLEIN ZU HAUS

Meine Familie macht momentan ein paar Tage Ferien in der Schweiz. Für mich war es beruflich leider nicht möglich mitzukommen.
Als kleine Entschädigung durfte ich Maggie, die Katze meiner Tochter, zu Hause hüten.


Die ersten beiden Tage waren nicht so einfach. Wer genau hinschaut, kann das "Schiss"-Fell genau erkennen. Maggie war sehr, sehr scheu und schüchtern und ich war sie ständig am Suchen. Ohne Google ist das fast unmöglich. Ich weiß bis heute nicht wirklich, wo ihre Verstecke sind.
Ich durfte sie nicht streicheln und überhaupt und sowieso. Nur Füttern und Katzenclo-zuständig.


Am dritten Tag war dann alles komplett anders.


Schritt für Schritt hat sie das Haus erkundet und erobert - und der Adventskranz musste in Sicherheit gebracht werden. Maggie fand ihn zum Fressen schön und last but not least... naja... das könnt ihr Euch schon denken. Also. Weg mit dem Ding! Ich hab ihn sogar schon auseinandergerupft. Jetzt brauch ich auch keine vierte Kerze mehr.

Iss ja bald Weihnachten.

Ansonsten ist sie sehr vorsichtig und rücksichtsvoll. Obwohl sie vor nichts Halt macht (Türen öffnen ist nämlich auch kein Problem... zu mindestens bei ihr zu Hause), hat sie bisher nichts umgeworfen. Alles steht nach einer Woche noch am selben Platz, auch wenn die Gardinen ständig verwurschtelt sind.


Seit Tag 3 hat sie auch ihren Beobachtungsposten in der Küche eingenommen.

Nach wie vor gehört die Rückenlehne unserer Couch zu ihren Lieblingsplätzen. Deutlich entspannter nun.


Wo Maggie nachts schläft habe ich bis heute nicht herausgefunden. Maggie schläft nämlich nie, wenn ich nicht schlafe. Sobald ich wach bin, ist sie auch wach. Und notfalls weckt sie mich mit ihrem Lieblingsspielzeug früh um halb drei, so wie die beiden letzten Nächte.

Deshalb gehe ich schwer davon aus, das sie im Bett von meinem Mann nächtigt. ;-) 


Dieses leichte Schlummern ist quasi nur für die Fotoaufnahmen gestellt. In Wirklichkeit verfolgt sie mich auf Schritt und Tritt. Kuscheln, spielen und fressen. Geh ich in die Dusche, sitzt sie davor. Geh ich in die Küche, ist sie die Schnellere.

Wir schauen zusammen Tier-Doku´s im TV und Maggie ist fasziniert.


Von schlauen Füchsen ist sie wirklich angetan und versucht dieselbe Position einzunehmen. 


Jou! Das ist halt richtiges Katzenkino!


Die tanzenden Schneeflocken fand sie auch supertoll. 

Am Samstagnachmittag hatten wir dann noch eine weitere Begegnung der besonderen Art. Denn, nun weiss auch  ER , unser Meister Felix das es SIE gibt


Eine andere in seinem Wochenendhaus! 
Der Sturm hat ihn wohl wieder mal hier her vor die Terrassentür getrieben und er staunte nicht schlecht. 

Ein wenig war Maggie schon auch beeindruckt.


Hatte aber einfach die längeren Hosen an. Das muss man jetzt auch mal so sagen. 
Schnell räkelte sie sich wieder auf der Sofalehne.


Vollkommen relaxt. 


Nicht so Felix! Der konnte das Ganze irgendwie gar nicht fassen. Und trieb sich bei Sturm und Regen um´s Haus rum. Er be-stalkte uns regelrecht. 


Nun werden viele denken, wieso lässt die böse Tante den Felix bei so einem Sauwetter denn nicht ins Haus? Felix allein. Das ist okay. Felix und andere Artgenossen geht aber gar nicht. Ich habe das oft genug mit ansehen müssen. Der kann sehr böse werden und hat die Katzen unserer Nachbarin schon oft böswillig verletzt. 


Ich hab schließlich meiner Tochter versprochen gut für Maggie zu sorgen.  (Meine Lieblingskollegin sagt zwar, eine schwarze Katze passt bei mir ja gar ned ins Haus, da geht nur weisse Katze.... aber iss sie ned süß??????).

Fazit: Ich habe Maggie ins Herz geschlossen und bin ein bisschen traurig, wenn sie wieder "in die Stadt" zurück geht. 

Aber jetzt freue ich mich auch darauf, wenn meine Familie endlich nach Hause kommt... isss ja schließlich bald Weihnachten. ★

Herzliche Grüsse, Bine

Freitag, 19. Dezember 2014

★ 24 MONATE DURCH UNSEREN GARTEN

Ich lade heute ein zu einer kleinen visuellen Zeitreise durch unseren Garten. 
(Januar 2013 - Dezember 2014)

24 Monate - eine Perspektive. 

























Herzliche Grüsse aus den Smilabergen. Hier regnet es schon seit Dienstag ohne Pause. 

Bine

Sonntag, 14. Dezember 2014

★ 12-tel-BLICK IM DEZEMBER

Der 12-tel-Blick ist eine Aktion von Tabea Heinecker. Man sucht sich eine feste Position und fotografiert 12 Monate lang ein und denselben Blick. Als Stichtag gilt der 20.te des jeweiligen Monats.

Ich ziehe meinen 12-tel Blick im Dezember, den Letzten wohlgemerkt, eine Woche vor und zeige heute die vergangenen zwölf Monate von Januar - Dezember 14.

Da mir eine anonyme Leserin ihre Enttäuschung zum Novemberblick aussprach, sie hätte bei meinem Blick keinerlei Veränderungen erkennen können, versuche ich die Bilder diesmal entsprechend zu beschreiben. Gilt auch als kleiner Rückblick auf das Wetter- und Gartenjahr 2014.


Januar 2014 - Im vergangenen Winter gab es doch tatsächlich nur ein einziges Mal Schnee. Rechtzeitig zum 12-tel-Blick hatten wir noch ein bisschen Schnee über. Im Hintergrund ist, hier eingeschneit, der letzte "Biohügel" unserer bisherigen Bautätigkeiten zu sehen.


Februar 2014 - das Ganze noch mal ohne Schnee. Wir hatten einen sehr milden Winter und konnten in unserem Hausgarten sogar schon einige Bauprojekte beginnen. Die Rosen hatten auch im Februar noch ihr Laub behalten und es tat sehr weh sie zurück zuschneiden, als die Zeitanzeiger dies empfehlten.


März 2014 - Auch der März war lau und die Lichtverhältnisse schalteten auf Frühling. Die Tannenzweige waren schon vom Rosenbogen und vom Beet entfernt.  Es war möglich, die ersten Frühlingsblüher auf die Fensterbank zu stellen. Die Rosen wurden zurück geschnitten und ja.... sogar der erste Schaukelstuhl wanderte auf die Terrasse, weil man ab und an schon mal Sonne tanken konnte.


April 2014. Ein herber Rückschlag! Zu Ostern (um den 20.04.) kamen noch mal Frost. Erstes zartes Grün der Birken im Hintergrund, aber gefrorene Dächer. Als ich diese Aufnahme machte, war es auf der Terrasse spiegelglatt gewesen. Ich erinnere mich noch zuuuu gut an diesen Tag! Irgendwie hatte man damit schon gar nicht mehr gerechnet.


Ein wahrer Quantensprung in den Mai 2014, der allerdings auch erst mal noch frostig loslegte. Ein wunderschönes Gefühl dann zum 20.ten alles in Grün zu sehen und die ausgeschlagenen Rosenstöcke verhindern zum Glück die Sicht auf den noch immer vorhandenen, unkrautigen Biohügel.


Alles blüht im Juni 2014. Da fällt es kaum auf, daß der Biohügel platt und an seiner Stelle nun Blumenrabatten und eine kleine Grasfläche existieren. Entlang des Zaunes haben wir einen Hackschnitzelweg angelegt und eine kleine Thujahecke angepflanzt. Im Juni fällt sie vor lauter blauen Himmel und Rosenblüten kaum auf.


Nach der ersten Rosenblüte war das Abgeblühte im Juli 2014 natürlich schon abgeschnitten und auch der Lavendel war geerntet. Am Rosenbogen hängt eine Erdbeerampel von der fleißig genascht wurde. Der zweite Schaukelstuhl wurde am Tag der Aufnahme in den Schatten gerückt.


Zum 20. August-Blick hatten wir bereits kleine frühherbstliche Momente. Das Wetter ließ ein wenig zu Wünschen übrig. Die Kletterrose am Zaun ist nun inzwischen so hoch gewachsen, so daß sie sich ins Bild rückt. Außerdem ist die nächste Rosenblüte im Aufbruch, auch der Lavendel setzt noch mal zur Blüte an.


Ein wunderschöner Tag zum 12-tel-Blick im September 2014 und Rosenblüten én Masse. Der September hat sich da wirklich noch mal von seiner allerschönsten Seite gezeigt.


Zu Ende Oktober 2014 - völlig andere Lichtverhältnisse. Die Schaukelstühle waren schon Winterquartier gebracht und an den Zaun wurde Futterstation für die Vögel angebracht, damit diese auch im Vorgarten im Winter nicht hungern müssen. Zum ersten mal fällt die kleine Thuja-Hecke so richtig ins Auge. Die Kletterrose, die wir im Juni an den Zaun pflanzten hat stattliche 170 cm erreicht und der Hackschnitzelweg hat sich inzwischen farblich dem Zaun angepasst.


Shitwetter im November 2014. Das Rosenlaub hat sich bereits ganz schön gelichtet und nun ist zum ersten mal auch die kleine Grasfläche zu sehen. Das Laub der Clematis ist braun und fleckig und wurde ein paar Tage später dann auch zurück geschnitten.


Dezember 2014. Selbstredend: Die Weihnachtsdeko steht da. Die kleine weisse Bank wurde unter die Fensterbänke gerutscht. Da wir schon mal ein paar Tage lang strenge Nachtfröste hatten, sind die Rosen bereits mit Reissig abgedeckt. Aufgrund der aktuellen Temperaturen ist das Ganze fast ein bisschen to much. Es besteht die so die Möglichkeit, daß sich Pilze bilden können. Die große Gefahr besteht erst dann, wenn tagsüber die Sonne wieder stärker wird und wir  aber noch strenge Nachtfröste haben. Dann ist das Reissig wichtig für die Rosen.


Ein kleiner Nachschlag:
Während meiner Fotoaufnahmen im Februar schlich sich damals doch tatsächlich ein prominenter Gast auf das Motiv, erinnert ihr Euch? Da das Bild aber proportional nicht stimmte, kam es nicht in die Auswahl.




Dies war er also, mein 12-tel Blick im Jahr 2014. Ob ich die Aktion im nächsten Jahr, mit neuem Motiv fortsetze, weiß ich aktuell noch nicht. Einerseits macht die Aktion tierisch viel Spaß, erfordert andererseits auch ziemlich viel Durchhaltevermögen.

In den kommenden Tagen zeige ich Euch noch eine weitere Fotoserie. Ich habe auch die Entstehung unseres Garten über 24 Monate fotografiert.

Bis dahin... liebe Grüsse, Bine