Dienstag, 19. August 2014

12-tel-BLICK IM AUGUST


So ist er. Der August. 

Seit gut einer Woche übelst gelaunt. 
Es riecht verdammt nach Herbst anstatt nach Altweibersommer. Der Himmel grau anstatt blau. 
Die Rosenblüte steht seit einiger Zeit vor dem zweiten Ausbruch. Ich hoffte, sie würden es zum 20.ten des Monats schaffen und uns noch mal einen tollen Anblick bieten. Es fehlen aber warme Temperaturen und so haben sie es zum 12-tel-Blick nicht mehr geschafft aufzublühen. 

Aktuell wo ich diesen Post hier schreibe, braut sich draußen sogar so ein richtig schönes Stürmchen zusammen. Um halb 9 ist es schon richtig dunkel. Da kommt man fast ins Grübeln, ob man irgendwie einen Monat ausgelassen oder verschlafen hat? Hmmm....  Gott sei Dank gibt es den 12-tel-Blick, so kann ich anhand der Fotos nachzählen, das wir tatsächlich erst beim 8.ten, und noch nicht bei 9.ten, Foto angekommen sind.

Hier ist also Nummer Acht von Zwölf in Zweitausendvierzehn:

August 2014

Juli 2014

Juni 2014

Mai 2014

April 2014

März 2014

Februar 2014

Januar 2014


Mehr 12-tel-Blicke gibt es wieder   *hier*   bei Tabea zu bewundern. 


Mittwoch, 13. August 2014

STOCKROSEN (nix für Ungeduldige)


Bei uns im Smilabergen-Dorf gibt es einen Garten, vor dessen Zaun, also quasi auf der Straße und mitten aus dem Teer, seit Jahren immer wieder eine Stockrose steht und herrlich blüht. Ich bestaune dieses Phänomen immer wieder, denn eigentlich brauchen diese ja einen nährstoffreichen, lockeren Boden. In sämtlichen Gartenratgebern  liest man außerdem, das die Pflanze nicht austrocknen darf.  Ich frag mich also schon, wie das denn alles "aus dem Teer heraus" funktioniert??? 


Auch die in meinem Pflanzentrog ist besonders durstig. Ich habe diese Stockrose nicht selbst angesät, sondern als Pflanze gekauft, weil ich keine Geduld aufbrachte. Nö. Ich wollte eben heuer schon ein Exemplar haben. Eiiiiiiii-geeeeent-liiiiiich sollte sie ja weiß gefüllt blühen. Macht sie aber nicht. Sie hat einfache Blüten in weiß-rose. 


Nun konnte ich den ersten Samen "ernten" und diesen habe ich schon reichlich im gesamten Garten und auch auf dem Kies verteilt. (...wie weiter oben erwähnt... Stockrose aus der Straße)  Ich bin gespannt, was davon aufgeht, denn Stockrosen erfordern mehr Geduld als man zunächst annimmt. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich als junges Mädchen im Garten meiner Oma Stockrosen ansäte und sehr enttäuscht war, als sich kein Erfolg einstellte. Erst nach drei Jahren sagte meine Oma: "Schau mal! Jetzt blühen Deine Stockrosen aber schön!"  Ich wollte ihr gar nicht glauben, dass dies "noch" meine ausgesäten Blumen waren. Bildete mir ein, sie hätte mir zu liebe noch mal welche gesät, damit ich meine Freude an Blumen nicht verliere. 
Stockrosen bilden im ersten Jahr ihre Blattrosette und entwickeln im 2 Jahr Blütenstängel. Sie sind also nichts für Ungeduldige. 


Kürzlich lief auch ein Bericht über Stockrosen in der BR-Sendung Querbeet. Für kurze Zeit sollte der Ausschnitt noch über  >>diesen Link<< zu sehen sein. 



P.S.: Da ich gerade beim Stichwort "Samen" bin. Eine Leserin hatte mir eine Email geschrieben, daß Sie gerne Samen von den Duftwicken hätte. Ich habe leider durch einen Outlookfehler Emails verloren und bin deshalb nicht in der Lage Dir zu antworten, weil mir Deine Adresse fehlt. Bitte setze Dich noch mal mit mir in Verbindung, oder google doch mal im Internet nach Bezugsquellen von Samen, oder gehe in eine gut sortierte Samenhandlung. Die Samentütchen sind gar nicht so teuer, fast nur soviel wie das Briefporto. 

Montag, 11. August 2014

ECHINACEA PURPUREA - PURPUR SONNENHUT

Möglicherweise, aber wirklich nur möööööööglicherweise habe ich einen Faible für lateinische Worte.
Ääääääächiiiiiiiiiiiiinaaaaaaaaaaaaaaaaaaaceeeeeaaaaaa puuuuuuurpureeeeeeaaaaaaaaaaaaaaaaa.....
ah, wie klingt das schön! Und nochmal  ein ganz langes "Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaahhhhhhhhhhhhh!" - "Was ist das nicht für ein wunderschönes Fotomodell und Schmetterlingslandeplatz!" Stimmts?




Ich hatte noch eine zweite Staude von dieser Sorte im Beet, die hat sich leider vermutlich für diesen Stock, den Schnecken geopfert. Übergeblieben ist er nur er. Umso liebenswerter.



Der rote Sonnenhut, ein Korbblütler, stammt ursprünglich aus Amerika. für die Indianer galt er als Heilpflanze, und auch heute ist ja bekannt, daß sich der Echinacea positiv auf das Immunsystem auswirkt.


Die mehrjährige Staude liebt die Sonne, einen humusreichen und wasserdurchlässigen Boden. Anspruchslos blüht sie von August bis in den Herbst hinein und kann bis 1,20 m an Höhe erreichen.

Nach der Blüte schneidet man die verwelkten Blütenköpfe ab und im Herbst bodentief zurück. Mit Mulch abgedeckt kann der Sonnenhut problemlos überwintern.



Ein wundervoller Hingucker, der sich zusammen mit Gräsern wunderbar im Beet macht.

Konnte ich  Euch überzeugen?